Vergangene Veranstaltungen

Antisemitismus und Rassismus

Zeit und Ort: 06. November 2025, 16:00–18:00 Uhr (c.t.), online

Referent*innen: Lili Zahavi und Ahmad Dakhnous

Zielgruppe: Studierende

Anmeldung unter: nicht mehr verfügbar.

In diesem Online-Gespräch mit dem Projekt Trialoge sprechen wir darüber, wie Räume entstehen können, in denen über die Lage und Geschehnisse in Israel und Palästina gesprochen werden kann – jenseits von Polarisierung und Angst.
Studierende erwartet ein multiperspektivischer Austausch zu gesellschaftlichen Hintergründen, Sprache, Emotionen und Bildungsansätzen im Umgang mit Antisemitismus und Rassismus. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Antidiskriminierungsstelle der Ruhr Universität Bochum angeboten.

Zeit: 13.12.2024, 16:00-18:00 Uhr

Ort: Hörsaal 33, Gebäude K

Referent: Burak Yilmaz, selbständig tätiger Theaterpädagoge und Buchautor

Zielgruppe: Studierende und interessierte Hochschulmitglieder

Keine Anmeldung erforderlich

Die Veranstaltung kombiniert vortragende und interaktive Gesprächselemente, um gemeinsam mit dem Publikum die Phänomene Rassismus und Antisemitismus zusammenzudenken und kritisch zu betrachten. Anhand von Beispielen aus der Praxis werden potentielle Herausforderungen aufgezeigt. Dabei werden Handlungsstrategien und konkrete Methoden vorgestellt.

Zeit: 15.11.2024, 9:00-16:00 Uhr

Ort: K.12.27

Referent: Dr. Jobst Paul (DISS)

Zielgruppe: Studierende und interessierte Hochschulmitglieder

Anmeldung: Bis zum 08.11.2024 unter antidiskriminierung[at]uni-wuppertal.de ­(max. 15 Teilnehmer*innen)

Antisemitismus-kritische Didaktiken sehen sich vor allem zwei Problemen gegenüber. So kann die Spezifik antisemitischer Herabsetzung gegenüber anderen (z.B. rassistischen etc.) Varianten kognitiv oft nicht plausibel gemacht werden. Zudem wird leicht übersehen, dass mit Antisemitismuskritik die Mehrheitsgesellschaft oft nur einen Blick auf sich selbst richtet, aber Jüdinnen/Juden und Judentum weiterhin unsichtbar bleiben: Die Barriere der Fremdheit und damit die Effekte des Othering bleiben erhalten.

Vor dem Hintergrund langjähriger diskursanalytischer Praxis - auch im Bereich jüdischer Diskurse - ist ein Workshop-Konzept aus drei Modulen entstanden, das an sprachliche Alltagsphänomene anknüpft und das die beschriebenen Probleme umgeht.

Das erste Modul beinhaltet zwei Teile. Der erste Teil führt in die empirische, linguistische Analyse herabsetzender Rhetorik ein, darunter in begriffliche Ableitungen wie Rassismus, Sexismus, Antisemitismus (u.a.) bzw. Intersektionalität. In einem zweiten Teil werden ergänzend die sozialpsychologischen (Macht-)Aspekte herabsetzender Rhetorik erläutert.

Ein zweites Modul erarbeitet die linguistische Spezifik antisemitischer Aussagen, also jener Merkmale, die über die bereits erarbeiteten Eigenschaften herabsetzender Rhetorik hinausgehen, wie z.B. das Mittel des ‚Diabolisierens‘. Vor dem Hintergrund der spezifisch christlichen Herkunft dieses sprachlichen Mittels, seiner ‚Machart‘ und seiner Effekte kann ein Blick in die christlich-judenfeindliche Genese des Antisemitismus, aber auch in die Motive gerichtet werden, das Judentum zu diskreditieren.

Daran knüpft ein drittes Modul an, in dem jene Positionen und Inhalte des Judentums vor allem in ethischer Hinsicht rekonstruiert und vorgestellt werden, die Gegenstand Jahrhunderte langer Diskreditierung waren. Stellungnahmen und Beiträge aktueller jüdischer SprecherInnen werden die Grundlage dieses Moduls sein.

Zeit: 08.11.2024, 8:30-14:00 Uhr

Ort: B.06.01

Referent*innen: Ina Holev und Stefan Vennmann (SABRA)

Zielgruppe: ZSB und beratend tätige Beschäftigte an der Bergischen Universität

Geschlossene Veranstaltung, keine Anmeldung möglich

Moderner Antisemitismus zeigt sich auf verschiedene Weisen. Ihn in seinen Facetten erfassen zu können ist das Fundament, um weitere Schritte und Maßnahmen gegen ihn einleiten zu können. Seit dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 ist die Situation in Deutschland und weltweit noch komplexer geworden. Eine neue Normalität scheint sich Bahn brechen zu wollen, in der Antisemitismus sukzessive enttabuisiert wird, gleichzeitig enthemmter auftritt und auch an den Hochschulen vermehrt an Raum gewinnt.

Ina Holev und Stefan Vennmann arbeiten bei der Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit, Beratung bei Rassismus und Antisemitismus (SABRA) bei der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf. Sie geben einen Überblick zu grundlegenden Fragen und zeigen auf, woran aktuelle Formen von Antisemitismus erkannt werden. Außerdem berichten sie von Wahrnehmungen und Erfahrungen jüdischer Menschen mit Antisemitismus.

Zeit: 15.10.24, 18:00-20:00 Uhr

Ort: AStA-Ebene

Referent*innen: Marit Zimmermann (RIAS NRW) und Sebastian Mohr (SABRA)

Zielgruppe: Studierende und interessierte Hochschulmitglieder

Keine Anmeldung erforderlich

Die Antisemitismusberatungs- und Meldestellen SABRA und RIAS NRW stellen sich vor. Nach einer kurzen Präsentation durch die eingeladenen Referent*innen haben Sie Gelegenheit, einen Blick in den Arbeitsalltag der Einrichtungen zu werfen und mit den zwei Vertreter*innen über aktuelle Erscheinungsformen von Antisemitismus in Deutschland sowie die Situation an Hochschulen seit dem 07. Oktober 2023 ins Gespräch zu kommen. Bringen Sie gerne Ihre eigenen Fragen mit!

Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt

Zeit: 19.11.2025, 14:00-18:00 Uhr

Ort: K.12.30-35

Trainer*in: Michelle Mommertz

Zielgruppe: Alle FLINTA* und queere Studierende; trans* Personen jeglichen Geschlechts sind herzlich willkommen. Der Workshop soll ein safer space sein, deshalb bitten wir darum, dies bei der Anmeldung zu berücksichtigen.

Anmeldung: nicht mehr möglich

- Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Student Health Center im Rahmen der Student Health Week an der Bergischen Universität statt. -

Der vierstündige Empowerment- und Selbstverteidigungsworkshop (für FLINTA*) beinhaltet einen theoretischen Input zu den Themen Empowerment und Selbstverteidigung. Der Fokus liegt hierbei auf der Stärkung des Selbstbewusstseins und dem Umgang mit übergriffigen Situationen. Wir wollen uns gemeinsam überlegen, wie wir uns stark und sicher fühlen in verschiedenen Situationen. Wir üben, Grenzen zu setzen und diese anhand von Rollenspielen durchzusetzen. Es werden Techniken erlernt und wir besprechen den Zusammenhang von Selbstverteidigung und Empowerment. Das Ziel des Workshops ist die Stärkung marginalisierter Gruppen. Wir beschäftigen uns mit folgenden Fragestellungen:

  • Wie kann ich mit Situationen umgehen, in denen ich angefeindet werde?
  • Wie sollte ich agieren, wenn ich bedroht werde oder mich bedroht fühle?
  • Welche Deeskalationsstrategien kann ich anwenden?
  • Wie gehe ich mit übergriffigem Verhalten um (sowohl psychische, als auch physische Übergriffe)?
  • Wie kann ich nach einer übergriffigen Situation „After-care“ für mich und andere betreiben?
  • Welche Basics der Selbstverteidigung kann ich im Notfall anwenden?
  • Wie kann ich mich stärker fühlen und selbstbewusst auftreten?
  • Was tut Selbstverteidigung für mein Selbstwertgefühl? 

Zeit und Ort: 24. Oktober 2025, 14:00–17:30 Uhr in K.12.30-35

Referent*innen: Maike Stemmler & Tobias Spiegelberg von Detox Identity

Zielgruppe: Studierende

Anmeldung: nicht mehr möglich

In diesem Workshop wird reflektiert, wie Männlichkeitsbilder, Sexismus und Rassismus in interkulturellen Begegnungen sichtbar werden. Dies geschieht mit besonderem Blick auf Situationen, wo Macht, Gruppendynamiken und Party-Kultur aufeinanderprallen: von übermäßigem Alkoholkonsum und übergriffigem Verhalten bis hin zu Mansplaining und kulturellen Missverständnissen.
Es wird auf Basis intersektionaler feministischer Perspektiven gearbeitet, um Sprachfähigkeit, Solidarität und Empowerment in heterogenen Gruppen zu stärken. Zusätzlich werden Strategien entwickelt, wie Diskriminierungserfahrungen im Engagement fair berücksichtigt werden können.

Zeit: 15.10.2025, 11:30 bis 14:30

Ort: Campus Grifflenberg, Innenhof Geb. BZ/O.06

Die Frauenberatungsstelle Wuppertal kommt am 15.10. mit ihrem Beratungsbus Tilda an die Hochschule, um sich gemeinsam mit der Antidiskriminierungsstelle der Bergischen Universität vorzustellen. Informiert wird auch über die Anonyme Spurensicherung. Geplant sind kreative Aktionen rund um den Beratungsbus, die zum Mitmachen und Gestalten einladen.

Der Beratungsbus wurde eingerichtet, um die Zugänglichkeit des Beratungsangebots der Frauenberatungsstelle zu erweitern, Wege für weniger mobile Frauen* zu erleichtern, abgelegene Stadtteile besser zu erreichen und das Wirken der Arbeit in die Stadt hinein zu unterstützen. Die mobile Beratung bietet Information und Austauschmöglichkeiten, aber auch Präventionsangebote zu den Themen sexualisierte Gewalt, Essstörungen und digitale Gewalt. Sie dient weiterhin als Anlaufstelle und Schutzraum für von Gewalt betroffene Frauen* bei Veranstaltungen.

Um das Programm unseres Aktionstages am 15.10. zu bereichern und allen Interessierten die Möglichkeit zu bieten, weitere Anlaufstellen und Organisationen kennenzulernen, haben wir zusätzliche spannende Projekte eingeladen.

Eines davon ist das Inside:Out – das queere Zentrum Wuppertal e. V. Es versteht sich als Ort des Austausches, der Begegnung, der Beratung und der Organisation und bietet so einen lebendigen Raum für queeres Leben in all seinen Facetten. Ob queere Beratung, politische Diskussionen, Tanzabende, Chorgesang oder Spiele-Nächte: Im Inside:Out findet nahezu alles statt, was eine vielfältige Community zusammenbringt. Das Zentrum selbst ist ein Zusammenschluss verschiedener queerer Initiativen und Vereine aus Wuppertal, darunter die BJ Wuppertal, der Bunte Ort, das Frauenzentrum Urania, das autonome Queer*-Referat des AStA der Bergischen Universität Wuppertal, SCHLAU Wuppertal sowie das Trans*-Treffen.

Auch die Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt der Diakonie Wuppertal wird an unserem Aktionstag vertreten sein. Das Projekt bietet umfassende Unterstützung für Betroffene, Angehörige, Bezugspersonen und Fachkräfte bei sexualisierter Gewalt oder Grenzverletzungen. Neben vertraulichen Einzelberatungen gehören auch Präventionsworkshops und Fachberatungen für Schulen und Vereine zum Angebot. Darüber hinaus steht ein spezialisiertes Beratungsangebot für Jungen* und männliche Betroffene sexualisierter Gewalt zur Verfügung. In einem geschützten Rahmen erhalten Betroffene fundierte Informationen, fachliche Einschätzungen und individuelle Unterstützung, auch über eine telefonische Beratung. Die Unterstützung ist kostenfrei, anonym und auf Wunsch mit Kultur- und Sprachmittlung zugänglich.
Die Fachstelle ist offen für alle Menschen, unabhängig von Alter, Einkommen, Geschlecht, Religion oder Identität.

Zeit: 05.11.2024, 14:00-18:00 Uhr

Ort: Bergisches Zimmer

Trainer*innen: Michelle Mommertz, Lena Mertens

Zielgruppe: Studierende und interessierte Hochschulmitglieder (FLINTA* und Queers)

Der vierstündigen Empowerment- und Selbstverteidigungsworkshop (für FLINTA*) beinhaltet einen theoretischen Input zu den Themen Empowerment und Selbstverteidigung. Der Fokus liegt hierbei auf der Stärkung des Selbstbewusstseins und dem Umgang mit übergriffen Situationen. Wir wollen uns gemeinsam überlegen, wie wir uns stark und sicher fühlen in verschiedenen Situationen. Wir üben Grenzen zu setzen und diese anhand von Rollenspielen durchzusetzen. Es werden Techniken erlernt und wir besprechen den Zusammenhang von Selbstverteidigung und Empowerment. Das Ziel des Workshops ist die Stärkung marginalisierter Gruppen. Wir beschäftigen uns mit folgenden Fragestellungen:

  • Wie kann ich mit Situationen umgehen, in denen ich angefeindet werde?
  • Wie sollte ich agieren, wenn ich bedroht werde- oder mich bedroht fühle?
  • Welche Deeskalationsstrategien kann ich anwenden?
  • Wie gehe ich mit übergriffigem Verhalten um (sowohl psychische, als auch physische Übergriffe)?
  • Wie kann ich nach einer übergriffen Situation „After-care“ für mich und andere betreiben?
  • Welche Basics der Selbstverteidigung kann ich im Notfall anwenden?
  • Wie kann ich mich stärker fühlen und selbstbewusst auftreten?
  • Was tut Selbstverteidigung für mein Selbstwertgefühl?