Lesung und Podiumsdiskussion "Wir sind doch alle längst gleichberechtigt!"

02.03.2026|09:51 Uhr

Plakat zur Lesung und Podiumsdiskussion. Buchcover und Daten, die im zugehörigen Text enthalten sind.

Mit einer Lesung aus „Wir sind doch alle längst gleichberechtigt!“ und anschließender Podiumsdiskussion ist Alexandra Zykunov am 23. April 2026 in Wuppertal zu Gast. Im Fokus steht die Frage, warum sich das Narrativ bereits erreichter Gleichberechtigung im Hochschul- und Wissenschaftskontext hält – trotz empirischer Hinweise auf strukturelle Ungleichheiten.

 

Die Veranstaltung findet am 23. April 2026 von 17:00 bis 19:00 Uhr im Pina-Bausch-Zentrum, Bundesallee 80, 42103 Wuppertal statt.

Nach einer ca. 45-minütigen Lesung möchten wir das Narrativ der vermeintlichen Gleichstellung in der sich anschließenden moderierten Podiumsdiskussion aufgreifen und gezielt auf den Hochschul- und Wissenschaftskontext beziehen. Im Mittelpunkt der Diskussion soll die Frage stehen, inwieweit und warum sich die Vorstellung umfassender Gleichberechtigung auch im akademischen System hält, obwohl empirische Daten und Erfahrungsberichte auf strukturelle Ungleichheiten hinweisen – etwa in Karriereverläufen, Berufungsverfahren oder der Verteilung von Care- und Gremienarbeit.

Die Podiumsdiskussion ist auf ca. 45 Minuten angelegt und soll bewusst dialogisch geführt werden. Neben Frau Zykunov nehmen Prof. Dr. Tutsch und Jun.-Prof.in Maya Alam (beide BUW) sowie voraussichtlich Prof.in Dr.in Heike Kahlert (RUB) an der Podiumsdiskussion teil. Prorektorin Prof.in Dr.in Rita Casale wird das Grußwort sprechen. Die Moderation übernimmt Annette Hager (WDR).

Organisiert wird die Veranstaltung von Seiten der Gleichstellungsbeauftragten an der Bergischen Universität gemeinsam mit der Stabsstelle Gleichstellung und Vielfalt, der Stabsstelle Gleichstellung und Antidiskriminierung der Stadt Wuppertal sowie dem Inside:Out e.V.