Veranstaltungen 2026

Antisemitismus und Rassismus

Neue Veranstaltungen zu Antisemitismus und Rassismus sind derzeit in Planung.

Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt

Zu laut, zu emotional, zu fordernd? – Aktionswoche gegen Sexismus

vom 13. bis zum 15. Oktober 2026

Unsere Universität strebt eine sichere, inklusive und respektvolle Umgebung für alle Studierenden und Mitarbeitenden an. Dennoch sind patriarchale Strukturen und Sexismus Teile unserer gesellschaftlichen Realität und betreffen aufgrund ihrer tiefen Verankerung in gesellschaftlichen Strukturen und Denkweisen alle Personengruppen. Dabei erschaffen und stärken sie Ungleichheiten und wirken sich für alle Menschen nachteilig aus, sowohl im Alltag, als auch auf dem Campus und im Arbeitsumfeld.

Sexismus und Diskriminierung beeinträchtigen die Vielfalt und das respektvolle Miteinander, die unsere akademische Gemeinschaft und unsere Gesellschaft bereichern. Während unserer gemeinsamen Aktionswoche gegen Sexismus mit der Frauenberatung Wuppertal und der Stabsstelle Gleichstellung und Antidiskriminierung der Stadt Wuppertal möchten wir das Bewusstsein für patriarchale Strukturen und ihre Konsequenzen stärken, im sicheren Umfeld erarbeiten, wie antifeministische Aussagen entkräftet werden können, und Gleichhberechtigung auf dem Campus fördern.

Gemeinsam gegen Diskriminierung für einen Campus, auf dem jede Person geschätzt und respektiert wird.

Plakat zur Aktionswoche gegen Sexismus

Datum: 13. Oktober 2026
Zeit: 11:30 – 14:30 Uhr
Ort: Bibliotheksinnenhof auf dem Campus Grifflenberg (Gebäude BZ/O.06)
Anmeldung: keine Anmeldung erforderlich

Die Antidiskriminierungsstelle und die Stabsstelle Gleichstellung und Vielfalt der Bergischen Universität laden gemeinsam mit der Frauenberatungsstelle Wuppertal und weiteren Partner*innen zum Aktionstag gegen Diskriminierung und sexualisierte Gewalt am Dienstag, 13. Oktober 2026, ein. Von 11.30 bis 14.30 Uhr können Interessierte im Bibliotheksinnenhof auf dem Campus Grifflenberg rund um den Beratungsbus TILDA der Frauenberatungsstelle vielfältige Informations- und Mitmachangebote wahrnehmen.

 

Workshop-Organisation: FrauenBeratung Wuppertal e.V.
Workshopleitung: kubiq (Raum für queere Bildung).
Datum: 14. Oktober 2026
Zeit: 9:30-15:30 Uhr
Ort: Inside:Out - das queere Zentrum in Wuppertal e.V.; Hochstraße 60, 42105 Wuppertal
Anmeldung: info[at]frauenberatungwuppertal.de
Kosten: 30 Euro inklusive Mittagessen (vegan) und Getränke

Gegen Sexismus und Queerfeindlichkeit – Argumentationstraining mit kubiq

„Ich hab ja nichts dagegen, aber …“ - Was tun, wenn uns im Alltag sexistische oder queerfeindliche Sprüche begegnen?
Wie können wir reagieren, ohne sprachlos zu werden und ohne immer gleich die perfekte Antwort parat haben zu müssen?

In diesem Workshop mit dem Kollektiv kubiq probieren wir gemeinsam aus, wie wir uns gegen Sexismus und Queerfeindlichkeit positionieren und andere solidarisch unterstützen können. Wir schauen uns konkrete Situationen aus dem Alltag an, lernen verschiedene Argumentations- und Handlungsmöglichkeiten kennen und probieren sie in praktischen Übungen aus.

Dabei geht es nicht nur um die „richtigen“ Argumente: Wir wollen uns gegenseitig stärken, Erfahrungen austauschen und gemeinsam herausfinden, was in unterschiedlichen Situationen hilfreich sein kann. 

Keine Vorkenntnisse nötig. Der Workshop richtet sich an alle Geschlechter und an alle, die sich aktiv gegen Sexismus und Queerfeindlichkeit einsetzen möchten – im Alltag, im Beruf, im Freund*innenkreis oder im Ehrenamt. Ihr entscheidet selbst, was ihr teilen und ausprobieren möchtet.

Weitere Infos unter: https://frauenberatungwuppertal.de/14-10-26argumentationstraining-gegen-sexismus-und-queerfeindlichkeit/ 

Datum: 15. Oktober
Zeit: 18:30 – 20:30 Uhr
Ort: Färberei, Zentrum für Integration und Inklusion, Peter-Hansen-Platz 1, 42275 Wuppertal
Anmeldung: keine Anmeldung erforderlich

Im Rahmen unserer Aktionswoche gegen Sexismus vom 13. bis 15. Oktober 2026 in Kooperation mit der Frauenberatungsstelle Wuppertal, der Stabsstelle Gleichstellung und Antidiskriminierung der Stadt Wuppertal und der Stabsstelle Gleichstellung und Vielfalt der Bergischen Universität freuen wir uns, die Autorin und Journalistin Rebekka Endler zu einer Lesung und einem Gespräch über ihr im Januar erschienenes Buch "Witches, Bitches, It-Girls – Wie patriarchale Mythen uns bis heute prägen", begrüßen zu dürfen.

Rebekka Endlers neustes Buch zeigt auf, wie stark patriarchale Vorstellungen bis heute unser Denken und Handeln prägen. Die Autorin begibt sich in ihrem Buch auf eine anekdotische Spurensuche durch Geschichte und Gegenwart: Sie erforscht, welche misogynen Mythen sich hartnäckig halten, wie sie das gesellschaftliche Frauenbild formen und warum sie selbst in scheinbar modernen Geschichten sowie der heutigen Gesellschaft immer wieder vorkommen.  

Damit wir gemeinsam eine diversitätssensible und diskriminierungskritische Gesprächsumgebung gestalten können, in der sich alle Teilnehmenden respektiert und willkommen fühlen, bitten wir euch, euch an folgenden Code of Conduct zu halten:

Code of Conduct

 

SaPe Veranstaltungen

Neue SaPe Veranstaltungen sind derzeit in Planung.

Diversity Lunch

Der Diversity Lunch richtet sich an alle, die sich in unterschiedlichen Disziplinen und mit unterschiedlichen Schwerpunkten für das Thema Diversität in Lehre und Forschung interessieren. Um eine stärkere Vernetzung zu ermöglichen, laden wir imWintersemester 2026 alle Interessierten herzlich zum Brown Bag Lunch ein. Die Veranstaltungen starten jeweils um Punkt 12:00 Uhr mit der Möglichkeit der informellen Vernetzung, die Vorträge beginnen dann um 12:15 Uhr.

Kommende Diversity Lunch Termine

Datum: Dienstag, 12.05.26, 12:00-14:00 Uhr
Raum: K.11.17
Vortragende*r: Nicolle Pfaff, Professorin für Migrations- und Ungleichheitsforschung an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen

Diskriminierungskritische Professionalisierung?! - das Studium als Raum der (verletzenden) Ermächtigung“
Diskriminierungskritische Perspektiven wurden in den letzten Jahren immer stärker als Gegenstand von Professionalisierungsprozessen diskutiert, ohne jedoch umfassend in hochschulischen Curricula verankert zu werden. Welche Erfahrungen machen Studierende in verschiedenen prozessionsbezogenen Studiengängen mit Diskriminierung(skritik) und wie bearbeiten sie diese Erfahrungen? Der Beitrag stellt Befunde aus einer Vorstudie zum Thema Diskriminierungskritik an der Universität Duisburg-Essen vor, in der Pädagogik- und Medizinstudierende befragt wurden. Die dabei deutlich werdenden unterschiedlichen Professionalisierungsprozesse werden vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen in den Bereichen Diskriminierungskritik und Diversity Management an Hochschulen diskutiert.

Datum: Montag, 11.01.27, 12:00-14:00 Uhr
Raum: AStA-Ebene (ME.04)
Vortragende*r: Yasemin Karakaşoğlu, Professorin im Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Arbeitsbereich Bildung in der Migrationsgesellschaft/Interkulturelle Bildung, Universität Bremen

„Diversitätssensible und diskriminierungskritische Lehrer*innenbildung in migrationsgesellschaftlicher Perspektive. Einblicke in Konzepte und Erfahrungen an der Universität Bremen“
PISA und andere Studien zum Kompetenzen und Bildungserfolg von Schüler*innen in Deutschland verweisen seit über einem viertel Jahrhundert wiederholt darauf, dass es eklatante Defizite gibt in der Adressierung unterschiedlicher Bildungsvoraussetzungen in Schule und Lehrer*innenbildung. Anlässlich einer Neustrukturierung des erziehungswissenschaftlichen Anteils der Lehrer*innenbildung in Bremen wurde daher das Pflicht-Modul „Umgang mit Heterogenität in der Schule“ im BA und MA eingeführt. Ziel ist, Lehramtsstudierende mit differenzsensiblen und diskriminierungskritischen Perspektiven auf Schule und Unterricht vertraut zu machen und sie dazu zu befähigen, eine kritisch reflexive Haltung einzunehmen gegenüber ihrer Rolle und ihrem Handeln als Lehrkräfte in Schule als gesellschaftlich machtvollem Ort, der aufgrund seiner Strukturen und Aufgaben potentiell dazu geeignet ist, Ungleichheit hervorzurufen bzw. zu verstärken. Mit der Vorstellung des Modul-Konzepts und Einblicken in Erfahrungen mit seiner Umsetzung bietet der Vortrag Impulse für eine Diskussion über Lehrer*innenbildung in der Migrationsgesellschaft.

Anmeldung Diversity Lunches