Veranstaltungen 2026

Antisemitismus und Rassismus

Neue Veranstaltungen zu Antisemitismus und Rassismus sind derzeit in Planung.

Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt

Neue Veranstaltungen zu sexualisierter Diskriminierung und Gewalt sind derzeit in Planung.

SaPe Veranstaltungen

Leitung: Nicole Potenza (Antidiskriminierungsstelle) und Anna Thorn-König (SaPe)
Datum: 26. Februar 2026, 10:00 - 11:30 Uhr
Ort: O.15.12
Zielgruppe: Workshop für Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen
Anmeldung erforderlich!

Mit der im November 2024 verabschiedeten Antidiskriminierungsrichtlinie setzt sich die Bergische Universität ein für eine diskriminierungssensible Kultur einer fairen, respektvollen, wertschätzenden und solidarischen Zusammenarbeit. Alle Universitätsmitglieder, im Besonderen aber Personen mit Leitungs- und Betreuungsaufgaben, tragen Verantwortung dafür, Diskriminierung im Universitätsalltag abzubauen und diskriminierendem Verhalten entgegenzutreten.

Doch was heißt das konkret für Sie als Lehrperson? Welche Aufgaben und Verantwortungen lassen sich aus der Richtlinie für Ihre Lehre ableiten und welche Herausforderungen sehen Sie damit verbunden?

Über diese und vergleichbare Fragen möchten wir mit Ihnen in den kollegialen Austausch kommen und uns reflektierend damit auseinandersetzen, welche Konsequenzen der in der Antidiskriminierungsrichtlinie formulierte Auftrag für Hochschullehrende mit sich bringt.

Zur Beantwortung dieser Fragen werden wir im ersten Workshopteil ausgewählte Abschnitte der Antidiskriminierungsrichtlinie näher beleuchten und offene Fragen klären. In Kleingruppen haben Sie die Möglichkeit, sich kollegial über Ihre Erfahrungen auszutauschen und Themen für die Kollegiale Fallberatung zu entwickeln, die am zweiten Termin im Fokus steht. Nach einer Einführung in die Methode der Kollegialen Fallberatung können wir dann ausgewählte Themen vertiefen.

Die Teilnehmenden …

  • kennen wesentliche Abschnitte der Antidiskriminierungsrichtlinie der Bergischen Universität.
  • leiten Handlungsoptionen für die diskriminierungssensible Gestaltung ihrer Lehre ab.
  • erproben das Format der Kollegialen Fallberatung.

Methode: Input, kollegialer Austausch, Reflexion, Kollegiale Fallberatung

Weitere Informationen und Anmeldung unter: Antidiskriminierung in der Lehre: Von der Richtlinie zum eigenen Handeln

 

Diversity Lunch

Der Diversity Lunch richtet sich an alle, die sich in unterschiedlichen Disziplinen und mit unterschiedlichen Schwerpunkten für das Thema Diversität in Lehre und Forschung interessieren. Um eine stärkere Vernetzung zu ermöglichen, laden wir im Sommersemester 2026 alle Interessierten herzlich zum Brown Bag Lunch ein. Die Veranstaltungen starten jeweils um Punkt 12:00 Uhr mit der Möglichkeit der informellen Vernetzung, die Vorträge beginnen dann um 12:15 Uhr.

Kommende Diversity Lunch Termine

Datum: Dienstag, 12.05.26, 12:00-14:00 Uhr
Raum: Senatssaal (K.11.07)
Vortragende*r: Prof. Dr. Paul Mecheril (Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Migration an der Universität Bielefeld)

Warum Demokratie ohne Rassismuskritik keine Demokratie ist
Im Zuge rassismuskritischer Auseinandersetzung geht es darum, die Wirksamkeit rassistischer Handlungs-, Empfindungs- und Deutungsweisen empirisch zu erkennen und gesellschaftsanalytisch zu reflektieren. Weil die Weigerung, Rassismus (etwa bei der Polizei, der Wohnungs- und Stellenvergabe, in Bildungsinstitutionen) zu thematisieren, rassistische Routinen stabilisiert, beginnt Rassismuskritik mit dem Sprechen über Rassismus. Was dies heißt und welchen Beitrag Rassismuskritik zur Analyse gesellschaftlicher Gegenwart leisten kann, soll im Vortrag so zur Diskussion gestellt werden. Thematisiert wird die Frage, was es wohl hieße, in der programmatisch postrassistischen und der Idee der Demokratie verpflichteten Migrationsgesellschaft politisch gebildet zu sein.

Datum: Dienstag, 02.06.26, 12:00-14:00 Uhr
Raum: Senatssaal (K.11.07)
Vortragende*r: Prof. Dr. Julie A. Panagiotopoulou (Professorin für Erziehungswissenschaft an der Universität zu Köln)

Umgang mit Mehrsprachigkeit in Kitas und Schulen:
Ergebnisse der erziehungswissenschaftlichen Migrationsforschung
In diesem Vortrag wird anhand ausgewählter Ergebnisse aktueller Studien der erziehungswissenschaftlichen Migrationsforschung auf die Problematik eingegangen, dass Kinder und Jugendliche aus (neu) zugewanderten Familien in der pädagogischen Praxis nicht als (angehende) Mehrsprachige adressiert, sondern als Nichtdeutschsprachige stigmatisiert werden. Dies hängt insbesondere mit sprach- und bildungspolitischen Maßnahmen zusammen, die eine einsprachige Diagnostik und eine kompensatorische Sprachförderung in der Kita sowie eine separierte Deutschförderung in der Schule – wie den Besuch einer Vorbereitungs- oder DaZ-Klasse – legitimieren. Vor diesem Hintergrund werden schließlich aus diskriminierungskritischer, differenz- und mehrsprachigkeitssensibler Perspektive Alternativen zum Umgang mit gelebter Mehrsprachigkeit in Kitas und Schulen diskutiert.

Anmeldung Diversity Lunches